Definition
Der topologische Satz, dass eine injektive stetige Abbildung zwischen offenen Teilmengen des euklidischen R^n ein offenes Einbettungsbild ist; insbesondere ist das Bild einer offenen Menge unter einer solchen Abbildung offen und die Abbildung ein Homöomorphismus auf ihr Bild.

Prinzip

Prinzip
Lokale euklidische Struktur zusammen mit Injektivität und Stetigkeit bewahren Offenheit und lokale Homöomorphieeigenschaften: Einbettungen können die Dimension nicht zusammenstauchen oder Bildgrenzen innerhalb des Bildes erzeugen.

Demonstration

Demonstration
Ist U eine offene Kugel in R^n und f:U→R^n stetig und injektiv, so ist f(U) offen in R^n und f:U→f(U) ein Homöomorphismus; damit ist beispielsweise ausgeschlossen, dass eine injektive stetige Abbildung eine offene n-Kugel in einen niedrigerdimensionalen Unterraum abbildet.

Fehlanwendung

Fehlanwendung
Annahme, der Satz gelte für Injektionen zwischen Räumen unterschiedlicher Dimension, für nicht-injektive stetige Abbildungen oder in unendlich-dimensionalen topologischen Vektorräumen ohne zusätzliche Voraussetzungen.

Konsequenz

Konsequenz
Folgt die lokale Invarianz der Dimension und verbietet pathologische Einbettungen euklidischer Gebiete in niedrigerdimensionale euklidische Räume; der Satz stützt viele Klassifikationsresultate in Topologie und Mannigfaltigkeitstheorie.

Umkehrung

Umkehrung
Lässt man die Injektivität weg, so können Bilder offener Mengen offenheit verlieren (Faltungen, Selbstüberschneidungen); ändert man Definitions- oder Zielraum auf nicht-euklidische oder unendlich-dimensionale Räume, können Offenheitsfolgen umgekehrt werden.

Abgrenzung

Abgrenzung
Gilt für stetige injektive Abbildungen zwischen offenen Teilmengen von R^n; nicht anwendbar auf allgemeine topologische Räume, nicht-injektive Abbildungen oder Einbettungen in Räume ohne lokale euklidische Struktur ohne zusätzliche Bedingungen.

Semantische Spannung

Semantische Spannung
Verwandt mit der Invarianz der Dimension und Einbettungssätzen; Spannung entsteht beim Vergleich lokalen topologischen Verhaltens (Invarianz des Gebietes) mit globalen Mannigfaltigkeitseinbettungen oder mit Resultaten, die Differenzierbarkeit statt bloßer Stetigkeit verlangen.

Synthese

Synthese
Invarianz des Gebiets besagt, dass stetige injektive Abbildungen zwischen euklidischen Gebieten Offenheit und lokale Homöomorphiestruktur bewahren und damit formalisiert wird, dass n-dimensionale euklidische Teilstücke ihre Dimension unter topologischen Einbettungen nicht verbergen oder verringern können.