 ##  [Submersion](/de/node/60461) 

 Definition

Eine glatte Abbildung f : M -&gt; N zwischen differenzierbaren Mannigfaltigkeiten, deren Differential df_p an jedem Punkt p in M surjektiv ist; lokal verhält sie sich wie eine Projektion aus einem Produkt und verringert die Dimension durch vollständige Tangentialabbildungen in den Zielpunkten.

 

 

 

 

 

 





## Prinzip

Prinzip

Die Surjektivität des Differentials ist die ordnende Idee: Eine Submersion hat an jedem Punkt Rang = dim N, was lokale Trivialisierungseigenschaften (durch den Submersionstheorem) nach sich zieht und es erlaubt, die Zielmenge mit Bildern lokaler Karten zu überdecken, in denen f wie eine Projektion auf die letzten Koordinaten aussieht.

 

 

 

 

 





## Demonstration

Demonstration

Die kanonische Projektion R^{n+k} -&gt; R^n ist das Modell einer Submersion; geometrischere Beispiele sind die Projektion eines Produktmanifolds M × N -&gt; N oder eine surjektive Submersion einer Lie-Gruppe auf einen homogenen Raum, die lokal die Quelle als faserartiges Produkt darstellt.

 

 

 

 

## Fehlanwendung

Fehlanwendung

Eine Submersion mit einer Quotientenabbildung zu verwechseln oder anzunehmen, die Fasern seien Punkte, ist falsch: Die Fasern einer Submersion sind Untermannigfaltigkeiten (komplementärer Dimension) und können nichttrivial sein; außerdem ist die Surjektivität der Abbildung selbst unabhängig von der Surjektivität des Differentials.

 

 

 

 

 





## Konsequenz

Konsequenz

Eine korrekte Submersion liefert lokale Produktstrukturen, stellt sicher, dass Urbilder regulärer Werte Untermannigfaltigkeiten sind, und bildet die Grundlage für Faserungs- und Bündelkonstruktionen; sie ermöglicht Techniken wie Slicing und Reduktion durch Symmetrie.

 

 

 

 

## Umkehrung

Umkehrung

Das Gegenteil betont injektive Differentiale (Immersionen) oder kritische Abbildungen, bei denen das Differential nicht surjektiv ist, was zu singulären Fasern und Hindernissen für lokale Produktzerlegungen führt.

 

 

 

 

 





## Abgrenzung

Abgrenzung

Submersion ist nur in der glatten Kategorie mit Tangentialräumen sinnvoll; sie schließt stetige Abbildungen ohne Differenzierbarkeit aus, und das Theorem erfordert oft zusätzliche Regularitäts- und Zusammenhangsannahmen für globale Aussagen.

 

 

 

 

 





## Semantische Spannung

Semantische Spannung

Submersion steht semantisch in Spannung zu Faserungen und Quotientenabbildungen: zwar haben alle Faserungen lokales Produktverhalten, aber nicht jede Submersion ist global eine Faserung; ebenso projizieren Quotientenabbildungen ohne notwendigerweise differentielle Surjektivität zu besitzen.

 

 

 

 

 





## Synthese

Synthese

Eine Submersion ist die projektionsartige Abbildung der Differentialgeometrie: ihre surjektiven Differentiale erzeugen Fasern, die Untermannigfaltigkeiten sind, und geben dem Domain lokal eine Produktzerlegung über dem Ziel, Grundgerüst vieler Konstruktionen in Geometrie und globaler Analyse.